Bewegungsförderprojekt „SMS“ in vier Düsseldorfer Grundschulen gestartet

Sportslife

In Düsseldorf verbirgt sich hinter dem Kürzel „SMS“ neuerdings weder eine mobile Kommunikationsform, noch ein Werbeslogan einer internationalen Fastfood-Kette. Unter dem Motto „SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei Fit.“ haben im September vier Düsseldorfer Grundschulen ein neues Projekt zur Bewegungs- und Ernährungsförderung gestartet. Schülerinnen und Schüler in den dritten und vierten Klassen sollen für die Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheit sensibilisiert werden. Nach einem Sport- und Ernährungscheck zum Projektstart erfolgt im ersten Schulhalbjahr im Sachunterricht die Vermittlung und Erfahrung von gesunder Ernährung und körperlichem Wohlbefinden durch Sport und Bewegung. In speziellen Unterrichtseinheiten erlernen Kinder das  Zusammenspiel von Nahrung und Bewegung. Der Unterricht wird durch gezielte Sportangebote ergänzt. Zusätzlich zum Sportunterricht erhalten die Kinder zwei weitere Unterrichtseinheiten pro Woche auf Basis des neuartigen Bewegungsprogramms „Fitness für Kids“. Nach einem halben Jahr werden Fitnesstest und Befragungen wiederholt, um die Wirkungen der Maßnahmen zu dokumentieren.
Mit von der Partie sind die Matthias Claudius Grundschule, die KGS St. Rochus, die KGS Paul Klee und die GGS Sonnenstraße. Das Deutsche Diabeteszentrum als Projektinitiator wird dabei intensiv durch das Sportamt und die Sportservicestelle athletica unterstützt. Die Durchführung der Fitnesstests nach dem Muster des allseits bekannten Check!, Auswertung der Testergebnisse und die Vermittlung qualifizierter Übungsleiter für die Sportangebote an den
Schulen durch das Sportamt fördern den erfolgreichen Start des Projekts. Die heimischen Proficlubs Fortuna, DEG und Borussia unterstützen das Projekt ebenso wie aktuelle und ehemalige Düsseldorfer Spitzensportler wie z.B. Kanu-Olympiasieger Uli Eicke und der frühere Weltklasse-Dreispringer Peter Bouschen. Bei erfolgreichem Verlauf ist eine Ausweitung auf weitere Schulen in den nächsten Jahren nicht ausgeschlossen.

Sportslife Nr. 3 /2012